Meine psychotherapeutische Arbeit erfolgt nach den Methoden Psychoanalyse und Psychoanalytisch orientierte Psychotherapie. Beides sind tiefenpsychologisch fundierte Behandlungsverfahren, die Menschen dabei unterstützen, sich selbst besser zu verstehen und seelische Leidenszustände nachhaltig zu verändern. Sie gehen davon aus, dass viele unserer Gefühle, Gedanken und Verhaltensweisen von unbewussten inneren Konflikten, frühen Beziehungen und verinnerlichten Mustern geprägt sind. Oft zeigen sich diese Zusammenhänge in Form von psychischen Beschwerden, Problemen in Beziehungen oder wiederholt belastenden Situationen, ohne dass ihre Ursachen auf den ersten Blick erkennbar sind.
Die Psychoanalyse findet hochfrequent im Liegen und in einem vertrauensvollen Rahmen statt, in dem Gedanken, Gefühle und Fantasien frei geäußert werden können. Ein besonderes Augenmerk liegt auf wiederkehrenden inneren Themen, auf Träumen und emotionalen Reaktionen sowie auf der Beziehung zwischen Patient*in und Analytiker*in.
Dies bietet die Möglichkeit, alte Muster zu erkennen, zu verstehen und Schritt für Schritt zu verändern. Psychoanalyse ist in der Regel langfristig angelegt und eignet sich besonders für Menschen, die sich intensiv mit ihrer Persönlichkeit, ihrer Lebensgeschichte und ihren inneren Konflikten auseinandersetzen möchten.


Die psychoanalytisch orientierte Psychotherapie basiert auf denselben theoretischen Grundlagen, ist jedoch meist kürzer und stärker auf aktuelle Probleme und Symptome ausgerichtet. Sie findet in der Regel ein- bis zweimal wöchentlich im Sitzen statt. Auch hier steht das Gespräch im Mittelpunkt, ebenso die gemeinsame Erforschung innerer Zusammenhänge.
Der Fokus liegt darauf, belastende Gefühle, Symptome oder Beziehungsschwierigkeiten besser zu verstehen und neue, hilfreichere Umgangsweisen zu entwickeln. Die psychoanalytische Psychotherapie ist für viele Menschen ein gut zugänglicher Einstieg in eine tiefenpsychologische Behandlung.
Beide Verfahren können bei einer Vielzahl psychischer Beschwerden hilfreich sein, zum Beispiel bei Depressionen, Ängsten, psychosomatischen Symptomen, Persönlichkeitsproblemen oder wiederkehrenden Beziehungskonflikten.